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Paulus Remmers
Es gibt wenige Kunstwerke
in der heutigen Malerei, die wirklich in uns schöpferische
Gedanken und Träume erwecken können, wie
dies die Bilder von Paulus Remmers vermögen.
Seine Themenpalette reicht von den Landschaftsmotiven
bis hin zu Aktdarstellungen und von Genre -Anklängen
bis zu religiös-philosophischen Kompositionen.
Seine Landschaften sind erotisch, die Akte episch.
Genre-Motive sind abstrahiert und die philosophischen
Improvisationen sind musikalisch.
Diese immer kunstvoll gediegenen großflächigen
Bilder haben jedoch keine Züge der konkreten
Menschen oder Plätze zur Vorlage, sondern sind
in einer Weise zur Synthese gebracht, die das Zentrum
der Dinge durchleuchtet.
Die Elemente - Symbole der Landschaften sind so freizügig
durchspielt, daß sie Erinnerungen an Spanien
, Portugal, Südamerika hervorrufen.
Alles Plätze, an denen sich die Schönheit
des Steinkörpers unseres Planeten herausstellt.
Er hat es geschafft, das Element glühende Sonne
in die müde Schläfrigkeit des Mittags zu
transportieren.
Die Erde erscheint von ihr umarmt und gibt Ihre Erschöpfung
und ihre Feuchtigkeit der Luft zurück, wie nach
einem Liebesakt.
Auszug aus einer Kunstkritik
von
Tatjana Ahlborn
Diplom-Kunsthistorikerin, St. Petersburg/Alfeld
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